Schulhunde

Warum eigentlich Schulhunde?

"Die großen gesellschaftlichen Veränderungen in den letzten Jahren, der zunehmende Wandel in familiären Strukturen und die wachsende Medienvielfalt beeinflussen unsere Schulkinder stark. Die Schule wird zunehmend zum Sozialisierungsort für die Kinder.


Die Erziehungsaufgaben der Schule haben sich in den letzten Jahren verlagert, sodass die Schule nicht nur ein Ort der Wissensvermittlung ist, sondern einen immer größeren Beitrag zur Entwicklung sozialer Kompetenzen leistet. Schule musste und muss sich verändern, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden:

Der Schulhund als pädagogischer Helfer ist ein möglicher Weg.

Ein Hund als Lernbegleiter wird in Nordrhein Westfalen bisher nur an wenigen Bildungseinrichtungen im Schulalltag eingesetzt. Die Freie Veytalschule Satzvey ist hier ein Wegbereiter des ganzheitlich neuen Ansatzes durch den Einsatz eines Schulhundes im Klassenzimmer. Diverse Studien (vgl. Kuntze 2008) belegen bereits diese erfolgreiche Methode.

Erziehungswissenschaftler haben in den vergangenen Jahren den kurzzeitigen und den langfristigen Einsatz eines Schulhundes nach dem Konzept der „hundegestützten Pädagogik“ untersucht und praktisch erprobt. Bisherige Forschungen zeigen, dass bereits die Anwesenheit eines Hundes die Lernatmosphäre im Klassenzimmer positiv verändert. Durch den Einsatz eines Schulhundes kann man sowohl die Entwicklung von überfachlichen Kompetenzen als auch den Lernprozess der Kinder unterstützen. Zudem kann der Schulhund positiven Einfluss auf gesundheitliche Stressfaktoren wie die Regulierung der Herzfrequenz und des Pulses haben.

Die Freisetzung von Betaendorphinen und die Erhöhung von Dopamin im Blutspiegel erzeugen die im Volksmund genannten Glückshormone.

Schulhunde sind speziell ausgebildete Therapiehunde, die besonders im Schulalltag eingesetzt werden und zur Unterstützung pädagogischer Prozesse aktiv und regelmäßig von Pädagogen, die eine Therapiehund-Führer-Ausbildung absolviert haben, in den Unterricht integriert werden. „Hundegestützte Pädagogik“ ist der systematische Einsatz von ausgebildeten Therapiehunden des DBTB (Deutscher Berufsverband für Therapie- und Behindertenbegleithunde) in der Schule zur Verbesserung der Lernatmosphäre, der individuellen Leistungsfähigkeit sowie der Unterstützung des Sozialverhaltens der Schüler.

Hunde gehören zur Natur und ihre Eigenschaft der Nicht-Bewertung nach menschlich-sozialen Maßstäben kann als zentraler Kern der „hundegestützten Pädagogik“ gesehen werden. Hunde beurteilen einen Menschen nicht aufgrund von sozial üblich normierenden Kriterien wie Äußerlichkeiten oder sozialem Status. Für sie zählt es nicht, ob ein Mensch hübscher oder hässlicher, ärmer oder reicher, klüger oder dümmer ist.

Hunde spüren vielmehr die Individualität jedes Menschen und nehmen ihn so an, wie er ist."*

Die Veytalschule und die Schulhunde von Isabell Riedling sind von der ersten Stunde ihrer gemeinsamen Aktivität eine große Bereicherung für die Schulgemeinschaft. Überzeugen Sie sich selbst!

 

*Aus dem Schulhund-Konzept der Freien Veytalschule Satzvey von Isabell Riedling, Trainerin und Ausbilderin für
Therapie- und Behindertenbegleithunde mit Schwerpunkt Schulhunde des DBTB e.V., Fachkraft für Tiergestützte Therapie und Pädagogik, Zertifikatskurs der Hochschule Niederrhein, 
Kontakt: https://the-dog.net/isa-riedling/

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